Aus identischen Bauteilen kann ein leichtes Einbein, ein universelles
Zweibein für den Felseinsatz und ein Dreibein für die Rettung aus Gletscherspalten
zusammengestellt werden.
Das Zweibein ist primär für den Einsatz im Fels-
und Canyonbereich konzipiert. Es ermöglicht vor allem einen ungehinderten
und reibungsfreien Seilverlauf über grobe Geländeübergänge und ein schonendes
Heben des Verletzten über die Kante am Ende des Aufseilvorganges.
Das Dreibein wird hauptsächlich für die Bergung aus
Gletscherspalten eingesetzt. Es ermöglicht ein punktgenaues Absenken des Retters
zentral in der Gletscherspalte und ein schonendes Heben des Verletzten. Durch
den variablen Verbindungskopf kann die Position von Retter und Verletztem
in Querrichtung zur Spalte jederzeit verändert werden. Am Anfang bzw. Ende
des Auf- und Abseilvorganges kann das Dreibein komplett eingeschwenkt werden.
Dadurch kann der Spaltenrand bequem verlassen bzw. erreicht werden.
Geringes Gewicht, maximale Stabilität.
Durch die Verwendung von Kohlefaser für die Stand-rohre können enorme Druckkräfte bei unerreicht geringem Gewicht aufgenommen werden. Die verwendeten Kohlefaserrohre werden in einem speziellen Verfahren hergestellt, bei dem die einzelnen Fasern exakt in Kraftrichtung ausgelegt werden. Dadurch ist die Kraftaufnahmefähigkeit exakt definiert und eine maximale Belastbarkeit gewährleistet.
Hochfestes Aluminium für die Kopf- und Fußbeschläge sowie Niro für Fußgelenk und Verbindungskopf sorgen für zusätzliche Robustheit an den entscheidenden Stellen. Die doppelt gelagerte Kopfrolle reduziert effektiv die Seilreibung.
Das Zweibein und das Dreibein können mit einem Mannschaftszug, einem Flaschenzug oder einer Seilwinde kombiniert werden.
Für den Transport sind die Standrohre in der Mitte teilbar. Der "lange" Fuß von Zwei- oder Dreibein ist dreifach teilbar, sodass die Transportlänge 120 cm nie überschreitet. Das Zwei- und das Dreibein werden mit einem robustenTransport- und Schutzsack geliefert.
Zwei- und Dreibein werden mit einer ausführlichen Aufbauanweisung geliefert. Das System ist von der Versuchsanstalt für Maschinenbau an der HTL Innsbruck nach EN 795 geprüft.

